Vorweihnachtszeit

Stress ohne Ende – wer kennt das nicht?

Bei mir -und sicher vielen anderen- geht es wieder los: Die Vorweihnachtszeit. Ich stehe kontinuierlich am Backofen um irgendwie genügend Plätzchen hinzubekommen (die aber alle nach 5 Minuten plötzlich weg sind…) und finde dazwischen nicht einmal Zeit ein paar Bilder zu machen. Dennoch möchte ich meinen Lieblingsplätzchenteig vorstellen, der sehr vielfältig ist und dennoch ganz schnell geht (Rezept hier:). Das wunderbare ist, dass man ganz viele tolle Sachen damit machen kann. Hier unten zwei Beispiele:

- Schneeflocken: 1. Mit einer großen Schneeflockenform Plätzchen ausstechen  2. In 1/3 davon in die Mitte ein Loch stechen  3. Nach der Anleitung backen und auskühlen lassen  4. Baiser in kleine grobe Stückchen brechen (Am besten ein Nudelholz fest über einen Plastikbeutel mit Baiser gefüllt rollen)  5. Weiße Kuvertüre schmelzen 6. Schneeflocke mit Loch auf der Unterseite mit flüssiger Kuvertüre bestreichen und auf eine ganze Schneeflocke kleben  7. Mit Baiser füllen  8. Ganze Schneeflocke oben drauf setzen  9. Mit Kuvertüre bestreichen. Wenn man nun die Plätzchen isst, “schneit” es aus den Flocken heraus.

- Verliebter Winter: Für ein Plätzchen zwei große Herzen, ein Reh und ein Rentier ausstechen. Herzen mit rosa Zuckerguss umranden. Reh und Rentier mit weißem Zuckerguss umwahmen und mit Zuckerguss auf die Herzen kleben. Schneeflocken drumherumkleben.

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Zarte Versuchung

Wie fasst man Schokolade und Creme zusammen?

Richtig: Mit diesem weißen Quarkmousse. Es ist ein sehr einfaches Rezept, das sehr schnell zu machen ist und wobei kaum etwas schief gehen kann. Ich habe das Mousse zu einem Geburtstag in kleine Becker gefüllt, man kann es aber ebenso in einer großen Schüssel servieren oder in einfachen kleinen Schüsseln. Dazu passen Saucen aller Art – hier stelle ich die Himbeer- und Schokosoße vor.

 

Weißes Quarkmousse

- 400g weiße Schokolade

- 2 Becher Schlagsahne               

- 500g Magerquark                          

- 500g Speisequark 40%  

- Himbeersoße: TK-Himbeeren, Zucker

- Schokoladensoße: 250ml Wasser, 200g Zucker, etwas Salz, 100g Kakaopulver, 1 Pck Vanillinzucker            

Weiße Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Sahne mit einem Schneebesen unterrühren und so lange schlagen, bis die Masse einheitlich und cremig ist. Quark vermischen und zu der Schoko-Sahne-Masse zugeben. Rühren, bis die Masse geschmeidig ist. Eine Stunde kalt stellen.

Für die Himbeersoße die Himbeeren auftauen. Zusammen mit 70g Zucker pürieren und ebenfalls kalt stellen.

Für die Schokoladensoße Wasser, Zucker, Salz und Vanillinzucker aufkochen. Kakaopulver mit einem Schneebesen einrühren und fünf Minuten köcheln lassen (Vorsicht: brennt leicht an).

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Sommertraum

Fruchtige Torte mit Mascarponecreme

Zugegeben, dieses ist eher ein typisches Rezept für den Sommer. Aber auch im Herbst gibt es noch vereinzelt Beeren zu kaufen und für eine Cremetorte ist es ohnehin nie zu spät. Diese Torte habe ich zu dem Geburtstag einer Freundin gebacken und der Aufwand ist wirklich minimal. Der Boden ist ein gewöhnlicher Biskuitteig und der Rest ist ebenfalls kinderleicht.

 

Mascarponetorte

- Ein Biskuitboden

- 500g Mascarpone

- 250g Quark

- 1 Pck Vanillinzucker

- 3 EL Zitronensaft

- Frische Beeren

Für die Mascarponecreme einfach Mascarpone, Quark, Vanillinzucker und Zitronensaft glatt rühren. Um den Biskuitboden einen Tortenring legen. Creme auf den Boden geben und glatt streichen. Die gewaschenen und eventuell zerkleinerten Beeren nun in der Creme versenken. Kalt stellen.
Ich habe noch einen Schriftzug aus Erdbeercrispies gemacht und ein Herz aus weißer Kuverstüre mit einem Lebensmittelfarbstift beschriftet.

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Sommerpause

Nach einigen Monaten doch wieder zurück

Liebe Leser, den Sommer über habe ich gar nicht mehr geschrieben, was mir zum Einen leid tut und zum Anderen aber auch einen einfachen Grund hat: Im Sommer gibt es einfach weniger Zeit zum backen. Daher habe ich nun die letzten Wochen den Ofen wieder ordentlich angeheizt um euch ein paar neue Leckereien zu präsentieren und hoffentlich wieder öfter zu schreiben. Also würde ich sagen: Auf in eine neue Periode mit viel Mehl, Zucker und Eiern bewaffnet.

Again: Cheese & Chocolate

Käsekuchen mit Brownieboden (nebenbei mein Geburtstagskuchen 2011)
Heute möchte ich den “Käsekuchen mit Brownieboden” vorstellen. Meinen klassischen Lieblingskäsekuchen kennt ihr ja schon – und heute gibt es eben die “Deluxe” Version davon. Der Boden ist ein schön saftiger und schokoladiger Brownieteig und die Käsemasse eher klassischer Art. Und mehr als “lecker” gibt es dazu auch gar nicht zu sagen. Also viel Spaß beim ausprobieren und guten Appetit!
Käsekuchen mit Brownie-Boden
Boden
- 125g Butter
- 150g Mehl
- 130g Kuvertüre (Zartbitter)
- 230g Zucker
- 2 verquirlte Eier
- 60ml Milch
- 500g Frischkäse
- 150g brauener Zucker
- 3 verquirlte Eier
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 125 Naturjoghurt
Ofen auf 180°C vorheizen. Springform fetten und mit Mehl bestäuben (Ich habe eine 24cm Form verwendet). Butter mit Schokolade im Wasserbad schmelzen, vom Herz nehmen und Zucker einrühren. Eier und Milch unterrühren. Mehl darübersieben und unterheben. In die Form füllen und 25 Minuten backen.
Während des Backens Frischkäse mit Zucker, Eiern und Vanillinzucker vermische. Joghurt untermischen. Den Boden aus dem Ofen nehmen, Creme darauf streichen und nochmals bei etwas runtergefahrener Hitze (etwa 160°C) den Kuchen nochmals etwa 45 Minuten backen, bis die Masse fest ist. Abkühlen lassen und beliebig verzieren.
 
 

Immer zu haben

Weil: schnell, einfach, superlecker + sommerlich

Es geht nichts -und ich meine NICHTS!- über einen guten, leckeren Erdbeerboden. Ein total einfacher Teig (bestehend aus Mehl, Butter, Zucker, Eiern), ein paar Erdbeeren und Tortenguss ergeben schon dieses Gaumenwunder! Und heute möchte ich gerne mit euch mein Lieblingsrezept für den Boden teilen. Ich bin der Meinung, dass wenn ein Kuchen so schnell zu backen geht, es eine Schande ist, den fertigen Boden im Geschäft zu kaufen (wo man dann nichtmal weiß was alles in dem Boden drin ist). Also: Lasst uns die Welt zu einem Ort machen, wo so wenig Tortenböden wie möglich gekauft werden und die Natürlichkeit vorausgeht!

Obstboden
100g Butter
100g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
2 Eier
100g Weizenmehl
1 gestr. Teelöffel Backpulver
Früchte (Hier Erdbeeren)
1 Päckchen Tortenguss
1 Päckchen Sahnesteif

Butter, Zucker, Vanillinzucker und Salz schaumig schlagen. Zwei Esslöffel Mehl hinzugeben. Ordentlich durchschlagen. Ein Ei hinzugeben und wieder kräftig unterrühren. Den Rest des Mehls vorsichtig und dann schnell einrühren, zuletzt das letzte Ei.
Eine Obstbodenform gut fetten und den Teig hineinfüllen. Bei 180°C ca 20-25 Minuten backen (bis er golgelb ist). Nach dem Backen den Boden aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen. Früchte waschen und putzen. Den Boden mit einem Päckchen Sahnesteif leicht bestreuen (dann weicht er nicht so leicht durch) und die Früchte verteilen. Ein Päckchen Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und über die Früchte gießen. Fertig!

 

Rote Rosen soll es regnen…

Dreistöckige Hochzeitstorte und 12 Stunden Arbeit
Letztes Wochenende haben gute Freunde von mir geheiratet und ich hatte die große Ehre ihre Hochzeitstorte zu backen. Nach einer kleinen Besprechung waren wir uns einig: Die unterste Torte sollte eine Torte Sacher Art werden, die mittlere eine Mandel-Marzipantorte und die oberste eine Hibeer-Mascarpone-Torte. Und so backte und backte und backte ich Freitag und Samstag, bis endlich nach jeweils einem Kilo Marzipan, Fondant, Mehl, Butter, Zucker, Sahne, und noch eigen anderen Zutaten, die Torte pünktlich zur Feier fertig war. Ich muss sagen, dass ich schon ein kleines bisschen stolz auf mich bin und möchte nun auch gar nicht weiter drumherumreden, sondern die ersten Bilder posten. Bilder von der entgültigen Torte habe ich noch nicht, aber hier bekommt ihr schonmal eine kleine Auswahl von dem Schaffungsprozess und den halbwegs fertigen Ergebnissen.